| Geheimakte Tunguska |
| Geschrieben von tenochtitlan & Narrow Bob | |
| Saturday, 16. September 2006 | |
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Am 30. Juni 1908 um 7:14 Uhr ereignete sich in der Nähe des Flusses Steinige Tunguska in Sibirien ein Explosion, die nach Schätzungen die 1150fache Explosionskraft der Hiroshima-Atombombe hatte. In einem Gebiet von 2.000 km² wurden rund 60 Millionen Bäume umgeknickt, mindestens ein Mensch starb und die Explosion war bis zu 500km weit zu sehen. Die genaue Ursache der Explosion ist bis heute unbekannt. (Wikipedia) Was das alles mit Geheimakte Tunguska zu tun hat? Nun, die Titelheldin Nina Kalenkow ist in dem neuen Adventure auf der Suche nach ihrem Vater, einem Wissenschaftler, der sich genau mit dieser Explosion beschäftigte, einer Untersuchung, die vom russischen Geheimdienst verboten wurde. Und nun ist er verschwunden. Bei den Nachforschungen steht ihr ihr Freund Max Gruber zur Seite. Gerätselt wird in den unterschiedlichsten Schauplätzen wie z.B. in Berlin, in einem fahrenden russischen Zug oder einer irischen Burg. Gespielt werden zwei Charaktere, Nina Kalenkow und Max Gruber, ein Kollege ihres Vaters, dadurch werden auch Rätsel im Teamwork möglich gemacht. Die Grafik ist Adventure-typisch, liebevoll gestaltete Renderhintergründe sowie 3D-Figuren in einer manchmal sehr trostlosen, aber atmosphärischen Umgebung, aber durchaus sehenswert und aktuell. Ein Feature von Geheimakte Tunguska ist die Lupenfunktion, die alle Hotspots (relevante Objekte im aktuellen BIldschirmausschnitt) markiert. Somit fällt die stundenlange Suche nach Gegenständen (wie es in manchen anderen Genrevertretern nicht unüblich ist) aus. Dadurch wird das Spiel zwar etwas leichter, allerdings ist es fragwürdig, ob der Verlust von ewig langer Suchererei den Spielspaß trübt. Denn sinnloses Hin-und-Her-Gelaufe beansprucht höchstens die Finger und die Nerven des Spielers... |