|
Monkey Island gilt bei vielen für die beste Adventure-Reihe, die es je gab. Und man ist leicht versucht, all diesen Fans Recht zu geben. Der Witz und die schrägen Rätsel werden höchstens noch durch andere LucasArts-Adventures geschlagen und Guybrush gehört wohl zu den besten Titelhelden, die je erdacht wurden. Jeder der vier Teile wartete mit einer – für seine Zeit – revolutionären Grafik auf, die sich auch heute immer noch gut ansehen lässt. Die Geschichten rund um Liebe, Verwechslungen und (untoten) Piraten versprechen gutes Training für die Lachmuskeln, ständige Abwechslung und spannende Wendungen. Und obwohl alle Teile strikt linear sind, machen sie doch Lust zum immer wieder Spielen.
Die Idee für Monkey Island stammt von Ron Gilbert, der bei den ersten beiden Teilen, für viele die beiden besten, auch maßgeblich an der Entwicklung beteiligt war. Das Entwicklungsstudio war bei allen vier Teilen LucasArts.
1990 erschien der erste Teil, The Secret Of Monkey Island, der vierte, Flucht von Monkey Island (orig.: Escape From Monkey Island) im Jahr 2000.
Neben dem PC (hauptsächlich Windows, teilweise auch Mac) gab es als Plattformen außerdem die Amiga (Teile 1+2), ein in Europa weitgehend unbekanntes System namens FM Towns (ebenfalls Teile 1+2), und in Teil vier die PlayStation 2.
Probleme auf modernen Computern:
Teil 4 läuft einwandfrei auch auf modernen PCs. Für die anderen Teile kann man zwar manchmal den Windows-Kompatibilitätsmodus nutzen, aber wesentlich einfacher geht es mit ScummVM. Alles dazu findet ihr in unserem ScummVM-Artikel.
|